Satzung

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen e.V." (AEM). Sein Sitz ist in Calw. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

§2 Vereinszweck

Die AEM will der Gemeinde Jesu in Deutschland bei der Erfüllung ihres Missionsauftrages dienen.

Der Zweck wird verwirklicht durch:

a)  Bemühen um biblisches Verständnis von Mission und Evangelisation,

b)  Motivieren der Gemeinden für diesen Auftrag,

c)  Fördern von Gemeinschaft unter den Mitgliedern,

d)  Suchen von gemeinsamen Lösungen in Aufgaben und Fragen der Mission,

e)  Vertreten der Anliegen der Mitglieder nach außen,

f)   Leisten von Katastrophenhilfe und finanzielle Unterstützung Bedürftiger,

g)  Fördern von Aus- und Fortbildung von Missionaren, dazu kann ein 
     Schulungszentrum betrieben werden,

h)  Führen von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, die die missionarische
     Arbeit einschließlich deren Verwaltung unterstützen,

i)   Funktion als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sinne des Gesetzes

j)   Durchführen von Konferenzen und Schulungen zur Förderung des weltmissionarischen und          
     diakonischen Anliegens,

k)  Herstellen und Verbreiten von Materialien und Dienstleistungen zur Förderung des
     weltmissionarischen und diakonischen Anliegens,

l)   Gründen und Betreiben von Gesellschaften jeder Form (gGmbH, Stiftung, e.V. oder ähnliche), 
     die der Erfüllung des Vereinszweckes dienen.

§3 Gemeinnützigkeit

3.1 Die AEM verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 der Abgabenordnung, Abs. 2, Ziffer 1 (Religiöse Zwecke).

3.2 Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.3 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4 Mitgliedschaft

4.1 Mitglieder und außerordentliche Mitglieder des Vereins können Werke und Vereinigungen sein, die äußere Mission oder Ausländermission im Inland entweder unmittelbar betreiben oder sie fördern.

4.2 Natürliche Personen können Einzelmitglieder werden.

4.3 Die schriftliche Anerkennung der Basis der Deutschen Evangelischen Allianz sowie die Zustimmung zur Frankfurter Erklärung mit der zusätzlichen Vereinbarung von Velbert (1972) und zur Lausanner Verpflichtung (1974), sind Bedingungen für die Mitgliedsaufnahme. Weitere Aufnahmebedingungen werden in der Geschäftsordnung geregelt.

4.4 Ein Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern beschließt die Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

4.5 Der Vorstand ist nicht verpflichtet, bei Nichtaufnahme eine Begründung abzugeben.

4.6 Der Austritt ist durch schriftliche Erklärung mit einjähriger Kündigungsfrist zum Ende eines Kalenderjahres möglich.

4.7 Die Mitglieder und außerordentlichen Mitglieder sind berechtigt, Anträge zur Beratung an den Mitgliederversammlungen zu stellen.

4.8 Ein Mitglied ist auszuschließen, wenn die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sind oder es das Ansehen der AEM schädigt.

4.9 Es wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festsetzt.

§5 Mitgliederversammlung

5.1 Aufgaben:

a)   Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, der Jahresrechnung
und Kassenprüfungsberichte.

b)   Entlastung des Vorstandes.

c)   Wahl des Vorstandes, des Vorsitzenden und der Stellvertreter.

d)  Wahl der Kassenprüfer.

e)   Aufnahme und Ausschlüsse von Mitgliedern.

f)   Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

g)  Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.

h)  Regelmäßiger Erfahrungs- und Meinungsaustausch auf allen Gebieten der missionarischen Arbeit.

5.2 Durchführung:

a)   Eine Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr vom Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und einer angemessenen Frist einzuberufen.

b)   Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden auf Beschluss des Vorstandes einzuberufen, oder wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen fordern.

5.3 Beschlussfähigkeit:

a)   Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Bei der allgemeinen Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

5.4 Satzungsänderung und Auflösung:

Zu einem Satzungsänderungsbeschluss ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich; zur Änderung des Vereinszwecks oder der Vereinsauflösung die Zustimmung von 3/4 aller Mitglieder.

5.5 Die Mitgliederversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung.

§6 Vorstand

6.1 Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, 2 Stellvertretern und weiteren Mitgliedern.

6.2 Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz und der Geschäftsführer der AEM gehörten kraft ihres Amtes zum Vorstand.

6.3 Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.

6.4 An Vorstandsmitglieder nach § 6.1 und 6.2 können Vergütungen gezahlt werden, insbesondere auf der Basis abgeschlossener Anstellungsverträge. Vorstandsmitgliedern können auch nachgewiesene Auslagen und Aufwendungen erstattet werden. Insoweit sind auch Zahlungen pauschaler Auslagenerstattung und pauschaler Aufwandsentschädigung zulässig.

§7 Ausschüsse

Für die Durchführung der Vereinsaufgaben kann der Vorstand Ausschüsse einsetzen. Sie sind ihm verantwortlich.

§8 Gesetzliche Vertretung

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne von BGB §26 vom Vorsitzenden, einem seiner Stellvertreter bzw. dem Geschäftsführer vertreten. Je zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam. 

§9 Beurkundung der Beschlüsse

Die in den Mitgliedsversammlungen, Vorstandssitzungen und Ausschüssen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§10 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mitgliederversammlung mit der in § 5.4 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen dem gemeinnützigen Verein "Deutsche Evangelische Allianz e.V. Stuttgart", zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der geltenden Steuergesetze zu verwenden hat.

Die Durchführung dieses Beschlusses darf erst nach Zustimmung des Finanzamtes erfolgen.

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